• motiv_header_1_mittext.jpg
  • motiv_header_7_mittext.jpg
  • motiv_header_3_mittext.jpg
  • motiv_header_6_mittext.jpg
  • motiv_header_4_mittext.jpg
  • motiv_header_5_mittext.jpg
  • motiv_header_2_mittext.jpg

Wappen Beschreibung

Geviert; 1 und 4: in Silber eine blaue Traube mit beblättertem grünem Stiel; 2 und 3: geviert von Silber und Schwarz. 
 
Wappengeschichte:
Die Burggrafen von Nürnberg erwarben zwischen 1303 und 1312 Besitz in dem aus den drei Siedlungen Niederhofen, Weiler und Bergel bestehenden Ort Bergel. Der genaue Zeitpunkt des Zusammenschlusses ist nicht bekannt, er muss spätestens 1415 erfolgt sein. Mit Zustimmung von Kaiser Ludwig dem Bayern erhob Burggraf Friedrich von Nürnberg 1328 den Ort zur Stadt. Trotz Bestätigung der Stadtrechte durch Kaiser Karl IV. im Jahr 1355 entwickelte sich der Ort nicht zur Stadt. Eine Siegelführung ist daher erst später, seit dem 16. Jahrhundert, belegt. Die Vierung von Silber und Schwarz ist das zollerische Stammwappen und weist auf die Landesherrschaft der Burggrafen von Nürnberg und späteren Markgrafen von Brandenburg. Die Trauben versinnbildlichen den traditionellen Weinanbau im Gemeindegebiet. In einer Wappenzeichnung von 1717 sind die Felder mit den Trauben golden tingiert. Im Wappenkalender von 1767 sind die Felder vertauscht. Seit 1962 ist der Namenszusatz "Markt" fester Bestandteil des Ortsnamens.
 
Wappendaten:
Wappenführung seit: 16. Jahrhundert
Rechtsgrundlage: Von Siegelführung abgeleitet
Änderung: 1717 stehen die Trauben in Gold, 1767 sind die Felder vertauscht
Elemente aus Familienwappen: von Nürnberg
 
 
Literatur, Archivalien, Links:

Stadler, Klemens: Deutsche Wappen, Bd. 6, Bremen 1968, S. 10
Handbuch der historischen Stätten Deutschlands, hg. Karl Bosl, Bd. 7, 3. Aufl., Stuttgart 1981, S. 85
Fuchshuber, Elisabeth: Uffenheim. Ehemaliger Landkreis Uffenheim (Historisches Ortsnamenbuch von Bayern, Mittelfranken 6), München 1982, S. 136-139
Landkreis Neustadt a.d. Aisch - Bad Windsheim, Neustadt a.d. Aisch 1982, S. 55
Landkreis Uffenheim, red. Reinhold Hoeppner, München, Assling 1972, S. 22, 79-80 

 

(Text: Stephanie Heyl, www.gemeinden.hdbg.de)