Saitensprünge durch die Weltgeschichte
Von Kaisern, Lauten und spanischer Sonne
„Das Reich, in dem die Sonne nie unterging“
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Wussten Sie, dass Marktbergel am 22. Februar zum Zentrum eines Weltreichs wird?
Zumindest musikalisch. Unter dem Titel „Das Reich, in dem die Sonne nie unterging“ lädt die Gitarristin Wilgard Hübschmann zu einer Zeitreise ein, die es in sich hat.
Wir starten am glanzvollen Hof von Kaiser Karl V. – dort, wo die Vihuela (die vornehme Urahnin der Gitarre) den Ton angab. Doch der Weg führt uns auch ganz nah nach Hause: zu den berühmten Nürnberger Lautenisten, deren Klänge einst durch ganz Franken hallten. Den Abschluss bilden die leidenschaftlichen, fast schon modernen Strahlen der Romantik mit Werken von Tárrega und Albéniz.
Das ist kein einfaches „Gitarrengeplänkel“. Das ist Hochkultur, die zeigt, wie Musik Grenzen und Jahrhunderte überwindet.
Warum Sie kommen sollten: Wilgard Hübschmann ist eine Meisterin ihres Fachs. Wer einmal erleben will, wie viel Orchester in nur sechs Saiten stecken kann, darf diesen Abend nicht verpassen. Ein Termin für Genießer, die das Besondere suchen.
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Wann: Sonntag, 22. Februar, 18:00 Uhr
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Wo: Kulturscheune Ermetzhof, Marktbergel
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Interpretin: Wilgard Hübschmann (Gitarre)
